Dienstag, 7. Februar 2017

immer noch herrschen kräftige Winde und zwingen uns zum Handeln




Dienstag, 07. Februar 2017 - schöner Sonnenschein, aber es weht kräftiger Wind.

Herrlicher Sonnenschein begrüßt uns heute Morgen. Trotzdem sind wir betrübt: Unser Windschutz ist durch den ständigen heftigen Luftzug und den starken Böen gefährdet!
Ich muss handeln! So "reffe" ich  die "Segel" und bringe noch zusätzlich Bodenanker und Spannleinen an.



Während nicht alle hier davon betroffen sind, so ist auch das Zelt von Edelgard und Rolf ständig in Bewegung und droht irgendwann einzuknicken. Auch hier werden wir zusammen mit einem weiteren Nachbarn aktiv. Rolf hat auf Anweisung von Edelgard - die Verspannungen sollen auch optisch ihren Ansprüchen genügen - einige Gurte und auch Karabinerhaken gekauft, die wir nun in Gemeinschaftsarbeit nach allen Regeln der Kunst fachgerecht verspannen.




Nach geleisteter Arbeit machen Irmgard und ich uns auf einen Rundgang. Hier noch einige Fotos davon:
auch hier hat der starke Wind den Mobilisten dazu bewegt seine SAT-Antenne mit Leinen abzuspannen.

dieses Fahrzeug ist aufgebockt, weil es einen Motorschaden hat und auch eine Fachwerkstatt schon vor Ort war.

ein süßer "Wachhund"

bittersüße Miniorangen


Montag, 6. Februar 2017

der neue Spiegel ist da

Montag, 06. Februar 2017 - der Ersatzspiegel ist da und wird angebaut.

Heute übergibt Bernd mir den Ersatzspiegel für unseren Concorde. Den hatte ich ja vom Werk an seine Adresse schicken lassen, damit es beim Versand nach Spanien nicht zu Problemen kommen kann. So hat unser Freund ihn heil hier angeliefert.
Es ist zwar ein riesiges Paket geworden, da der Lagerchef im Concorde-Werk den gesamten, kompletten Spiegelarm geliefert hat und nicht nur den von mir gewünschten Hauptspiegel. Trotz von mir übermitteltem Foto ist da was schief gelaufen. So ist es eben und ich kann es nicht mehr ändern.
das ist das komplette Neuteil, noch verpackt

Das benötigte Teil baute ich vom Neuteil ab und ersetzte es an meinem noch vorhanden Spiegelarm. Nun ist es wieder chico!

ohne Leiter geht nichts!


hier bin ich noch mit der Montage beschäftigt

Bei der Gelegenheit nahm ich mir auch gleich die zusätzlichen Weitwinkelspiegel vor, entrostete die Aufnahmerohre und lackierte sie. Ebenso wie ich die Abdeckkappe vom rechten Spiegel mit Lack ein wenig aufhübschte.


Damit hatte ich heute mein Erfolgserlebnis und kann wieder beruhigt und selbstzufrieden den Abend genießen und nachts auch ruhig schlafen!

Sonntag, 5. Februar 2017

wir besuchen einen Gnadenhof

Sonntag, 05. Januar 2017 - heute wollen Karin und Bernd planmäßig zu uns stoßen.

Aber erst einmal klingelte der Wecker heute früh um 08.00 Uhr. Wir wollten einen Gnadenhof für Perde und andere Tiere besuchen. Und der hat nur Sonntags bis 12.00 Uhr geöffnet.

Also programmierten wir unser NAVI und fuhren bei Sonnenschein Richtung Denia. Dort in La Xara sollte sich der Hof befinden. Das kleine Kästchen auf dem Armaturenbrett machte es wieder spannend und führte uns über kleine schmale Wege, die noch dazu mit knöcheltiefen Schlaglöchern übersät waren.
Aber, oh Wunder, wir sind tatsächlich angekommen. Dieser privat geführte Gnadenhof hat ein Problem: Das Grundstück auf dem alle Pferde zusammen gehalten werden, wurde ihnen jahrelang kostenlos zur Nutzung überlassen. Nun will der Eigentümer es aber verkaufen - und das zu einem immens hohen Preis, den dieser kleine Verein mit Sicherheit nicht bezahlen kann.
Vor dem Schiebetor des Geländes wurden wir angesprochen und hinein gebeten. Es war eine deutsche Frau die hier ehrenamtlich mit arbeitet. Hauptberuflich verdient sie ihre Brötchen als Pflegerin in einem Krankenhaus. So gab es hier für uns kein Verständigungsproblem. 
das Verkausschild am Grundstück

die toben hier fröhlich herum

die beiden mögen sich anscheinend


zum Knuddeln! Sein Fell ist so weich und samt, dass man gar nicht aufhören möchte mit dem Kraulen.

dieses Pferd ist total blind


Wir wurden von ihr durch sämtliche Ställe geführt und auch die Dramen eines jeden der geretteten Pferde konnte sie uns genau erzählen. Das geht einem schon  sehr nahe.

Gerade zur rechten Zeit stiegen wir wieder in unser Auto, denn es kam ein Regenguss herunter, und der wurde durch Blitz und Donner noch begleitet. 

Gernot hatte aus dem Campingführer einen Campingplatz herausgesucht, bei dem sich die Kritiken gut anhörten. Da der sich am Wege befand, machten wir einen kleinen Schlenker und wollten den begutachten. Aber schon der Anblick von außen, und die Lage fernab vom Strand ließen uns sofort umkehren, ohne auch nur einen Schritt auf dieses Gelände gesetzt zu haben. 
Inzwischen hatte sich die Sonne wieder durchgesetzt. So besuchten wir auch einige andere Plätze in der Nähe. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es in diesem Umkreis keinen Campingplatz gibt, der unseren Vorstellungen entspricht. Der Campingplatz "KIKO-Park" ist einfach der richtige für uns.
Bei der Rückkehr an unserem Domzil wartete noch eine unangenehme Überraschung auf uns: Der Sturm hatte den Windschutz von Ruth und Gernot aus der Verankerung gerissen, und auch die Fahrräder lagen am Boden. So haben wir gemeinsam den kompletten Windschutz eingesammelt. Er blieb glücklicherweise unbeschädigt. So werden wir ihn erst wieder aufstellen, wenn es ziemlich sicher ist, dass wir längere Zeit keinen Sturm bekommen.
Um unseren Windschutz zu schützen, haben wir die Stoffflächen eingerollt um keine Windangriffsfläche mehr zu bieten. 

Und plötzlich sind Karin und Bernd eingetroffen! Heimlich still und leise haben die sich auf ihren Stellplatz geschlichen.
Großes Hallo und Begrüßung von allen Seiten war nun angesagt.


Heute Abend haben wir für uns (Ruth, Gernot, Karin, Bernd, Irmgard und ich, der Jürgen) einen Tisch im 
"Juanmi-Restaurant" reserviert und wollen alle gemeinsam die Begrüßung feiern. Natürlich mit der besten Sangria weit und breit! 

Samstag, 4. Februar 2017

alles , wie immer

Samstag, 04. Februar 2017

Was soll ich Euch berichten, wo es doch nichts besonderes zu erwähnen gibt!
Na gut, wir sind zum "Deutschen Eck" gefahren und haben Zeitschriften gekauft. Irmgard ist bei "Carlo" fündig geworden und hat Gewürze mitgenommen.
Im "Strudel-Cafe´" genehmigten wir uns noch einen Cappuccino.
Danach noch zum Lidl und Brot eingekauft. Das war´s schon.

Für den Abend hatten uns Ruth und Gernot eingeladen. Der "Chefbruzzler" hat die E-Pfanne angeheizt und originale VW-Currywürste gebraten. Die sind immer ganz besonders lecker!





Die wurden dann im MORELO verspeist und anschließend unter Alkholeinfluß noch ordentlich rumgeblödelt.
Es war ein lustiger Abend!

Freitag, 3. Februar 2017

nix Neues heute

Freitag, 03. Februar 2017

Freitag ist Markttag, da kommen wir nicht drum herum.
Da die Einkäufe dort immer recht schwergewichtig sind -
Obst und Gemüse haben halt ihr Gewicht - fahren wir mit dem Auto in den Ort. Und ich wundere mich immer wieder, dass ich einen Parkplatz finde.

So auch heute wieder, und sogar kostenlos, ohne den Parkscheinautomaten füttern zu müssen! Dafür musste ich aber auch extrem knapp einparken. Linksseitig, ist ja bei uns in Old Germany nicht üblich und daher auch etwas ungewohnt. Aber es hat geklappt.

Das war für Heute auch die "Heldentat", ansonsten haben wir nur rumgegammelt. Oje, diese Aussage muss ich schnellstens korrigieren! Denn das trifft eigentlich nur auf mich zu, denn die beste Ehefrau der Welt hat natürlich das Abendessen zubereitet! Ein fantastischer Kartoffelsalat, den ich der Qualität und dem Geschmack entsprechend gar nicht adäquat loben kann.

Satt gegessen und zufrieden sitzen wir nun vor der Glotze und hoffen gut unterhalten zu werden.

Und hier wieder einige Fotos aus dem Umfeld unseres spanischen Exils:








Donnerstag, 2. Februar 2017

zufällig werden wir Stellplatzscouts!

Donnerstag, 02. Februar 2017 - wir als Stellplatzscouts.

Aber wirklich, wir waren heute als Stellplatzscouts unterwegs!
Und das geschah so: 
Bei Carrefour waren wir mit dem Einkauf fertig und trödelten nun mit dem Auto so in der Altstadt von Gandia herum. Es regnete leicht. So trieb uns nichts zur Eile.
Irgendwann landeten wir am Hafen von Gandia. Von hier aus kenne ich den Weg zum Heim aller bestens. Den bin ich im letzten Jahr immer gefahren wenn ich beim Physiotherapeuten war.
Vor uns befanden sich zwei kleinere Reisemobile mit deutschem Kennzeichen, die offenbar zusammen gehörten. Als die plötzlich nach links abbogen, folgten wir denen ganz spontan. Wir waren von Neugier getrieben! Und richtig; nach einigen Kilometern, ganz nah an der Küstenlinie wurden die Straßen immer enger, die Bebauung eindeutig auf Sommerdomizile ausgerichtet und wir landeten nach einer extrem engen Abbiegung am Ende der Bebauung auf einer Freifläche, die schon gut mit Mobilen vollgestellt war. Ein unbewirtschafteter Wohnmobilstellplatz für sogenannte "Freisteher"!  Und es waren überwiegend deutsche Kennzeichen auszumachen. Also sicher ein Platz, der in den entsprechenden Foren gehandelt wird.
Für alle die es interessiert, hier die 
GEO-Daten: N 38.97011      W 0.14546





Wir gingen ein wenig spazieren und stellten dabei fest, dass wir letztes Jahr hier ganz in der Nähe - nur wenige hundert Meter nördlich in Richtung Hafenmole - auch schon mal am Wasser eine Rast gemacht hatten.

Weiter auf dem Weg Richtung unserem spanischen Domizil entdeckten wir ein neues Hinweisschild auf einen Wohnmobil-Service. Keine Frage, wir folgten dem Hinweis!
Und wurden fündig: Ein nagelneuer Reisemobilstellplatz ist hier entstanden. Allerdings ein reiner Stellplatz mit entsprechend enger Stellfläche. Aber es ist alles vorhanden:
Entsorgung über Bodeneinlaß, Stromsäulen, Waschmaschinen und Trockner, Toiletten und Duschen, und last but not least ist auch WiFi am Platz. Sieht alles sehr sauber aus.
Dieser Platz ist sicherlich nicht für monatelanges Stehen geeignet, aber für ein paar Tage Reisepause zu empfehlen.
Auch hier die GEO-Daten: N 38.98633  W 0.15069





Mittwoch, 1. Februar 2017

Ein Tag wie jeder andere

Mittwoch, 01. Februar 2017 - 

Grau in grau gestaltete sich der Morgen. Der Nebeldunst hatte sich als feuchter Schleier auf alles gelegt was über Nacht draußen gestanden hatte. Tische, Stühle und auch das Auto waren alle feucht. Dabei war doch für Heute gutes Wetter angekündigt!

Geduld, Geduld, es wird schon werden! Tatsächlich, es wurde wärmer und auch die Sonne hat über die Wolken gesiegt. So erhalten wir ein fantastisches Nachmittagswetter!
Was bedeutet das? Na klar, wir machen wieder einen langen Spaziergang. Und ich fröhne dabei meinem Hobby als Fotograf.
Irmgard hat Ruth und Gernot zum Abendessen eingeladen, was natürlich im Freien eingenommen wird!
Unsere Gäste waren hoch zufrieden und voll des Lobes. Wie eigentlich immer wenn Irmgard gekocht hat.


Und hier kommen nun die Fotos vom gestrigen Strandlauf: