Montag, 23. Januar 2017

Endlich kein Regen mehr

Montag, 23.Januar 2017, der Regen läßt nach.

Heute war Gandia angesagt, besser ausgedrückt, eine Fahrt nach Carrefour und zu MEDIA-Markt stand auf dem Programm.
Gernot sein Handy hat schlapp gemacht und das will er nun zum Service bei MEDIA-Markt bringen. Er war der Meinung, dass der Akku defekt ist weil es sich nicht mehr aufladen läßt. Nach kurzer Prüfung durch den Fachmann stellt der seine Diagnose: Kontaktverlust innerhalb des Gerätes, Ladestromunterbrechung. So nimmt er das Gerät in Empfang und meint, dass es in drei Tagen repariert sei. Wir sollen dann einen Anruf erhalten.
Diese Auskunft stimmt ja schon mal ganz fröhlich! Denn ohne Handy kommt man sich ja inzwischen vor wie ein Krüppel. 
Auf dem Weg nach Gandia über den Schleichweg durch die Plantagen kamen wir uns teilweise vor als wären wir mit dem Boot unterwegs, und nicht mit dem Auto.

Zurück am Platz scheint sogar die Sonne! Das nutzen wir gleich um einige wichtige Arbeiten zu erledigen: Abwasserleitung verlegen, Frischwasserschlauch anschließen und bei Gernot noch den Flaschentausch. Die fest montierte Tankflasche war leer und nützte nun nichts mehr. So haben wir die demontiert und eine normale Tauschflasche eingesetzt.
so stehen unsere Mobile tatsächlich im Trockenen und von der Sonne leicht beschienen


Kaum haben wir die Arbeiten erledigt, da verabschiedet sich die Sonne und es fängt leicht an zu pieseln! Das soll uns heute nicht mehr berühren, denn nun machen wir Feierabend und Morgen ist Sonnenschein angesagt!


Sonntag, 22. Januar 2017

Nix Neues im Ländle

Sonntag, 22.Januar 2017 - und es regnet weiter fröhlich vor sich hin!

Für alle die es interessiert habe ich die Mautkosten für eine Strecke bis Oliva, mal ohne, mal mit Anhänger ausgerechnet:

ohne Anhänger 291,31 €       letztes Jahr 245,50 €
mit Anhänger    349,83 €

dabei beträgt die Maut für Spanien etwa die Hälfte von der in Frankreich. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Mautgebühr erhöht. Für das Solofahrzeug habe ich den echten, direkten Vergleich aufgelistet.
Der Aufschlag für den Trailer empfinde ich doch relativ moderat. So kann ich klar belegen, dass sich die Investition für den Trailer durch die Einsparung der Mietwagenkosten schon in drei Jahren voll amortisiert hat, selbst wenn man den Anhänger auf Nullwert berechnet. Da der aber realistisch einen geringen Wertverlust hat, kann man klar sagen, dass die kaufmännische Rechnung schon nach wesentlich kürzerer Nutzung positiv aufgeht.


So war die Wettersituation vergangenes Jahr!
und so stellt es sich dieses Jahr dar




Das Wetter, zurzeit ein ewiges Thema hat sich dahingehend etwas geändert, dass der Regen noch penetranter ohne Pause hernieder prasselt, der Sturm dagegen stark nachgelassen hat. So sieht man auf allen Mobilen auch wieder die ausgefahrenen SAT-Schüsseln. Wegen Bruchgefahr werden die bei Sturm nämlich nicht ausgefahren. Also bleibt auch die Flimmerkiste dunkel!

So kann ich heute doch noch mein so geliebtes "RACE of Champions" anschauen!

Samstag, 21. Januar 2017

Wir sind angekommen, und nun beginnt das Chaos erst richtig!

Samstag, 21.Januar 2017 - der erste Tag in Kikopark

Der Wecker klingelt, es heißt aufstehen! Der Arztbesuch ist heute im Programm.
Wir kommen punktgenau nach Planung vom Platz. Auch mein "Manta" sprang wider Erwarten zügig an. So sind wir dann in strömendem Regen und von Sturmböen durchgeschaukelt, nach Denia gefahren. Außer, das dieses komische "TomTom"-NAVI mal wieder gezeigt hat, dass es sehr skurrile Wege vorgibt, sind wir dann doch an der Adresse des Dr. Haines angekommen und fanden auch einen Parkplatz direkt vor der Tür!
Hürde Nummer 1: Ein Bürohaus mit elektronischer Einganskontrolle. Gut den Namen des Arztes haben wir an der Eingangstüre entdeckt, doch wie bedient man nun das Tableau und findet den richtigen Klingelknopf?
Glücklicherweise kam uns ein junges Pärchen zu Hilfe. Das wollte, genau wie wir zu dem besagten Doktor. Glück gehabt!

Doktor Haines empfing uns sehr freundlich und bat uns ins Wartezimmer. Hier war alles sehr stilvoll eingerichtet. Wir wähnten uns in einem Antiquariat. 
Die Untersuchung selbst ergab nichts Wesentliches. Ich solle noch einen Zahnarzt konsultieren. Vermutlich habe ich Probleme im Kiefergelenk, die durch eine Zahnfehlstellung verursacht werden.

Zurück nach Oliva kurvten wir auch noch am "Deutschen Eck" vorbei und kauften deutsche Zeitschriften.

Wieder daheim wollte ich mit Gernot die leeren Gasflaschen gegen Neue tauschen. Beim Umstellen vom Gastank auf die Gasflaschenbatterie mit der spanischen Gasflasche, stellte ich eine Undichtigkeit fest. Und mit Gas soll man ja nicht Spaßen. So habe ich mir aus Wasser mit einem Schuß Spülmittel eine "Lecksuchflüssigkeit" gebraut. So fand ich dann die Ursache der Leckage. Es fehlte am Adapter für den Schlauchanschluß eine Dichtung!!! Die habe ich wohl irgendwann verloren. Woher nehmen und nicht stehlen?

Doch nun brannte mir die Zeit unter den Nägeln. Rein ins Auto und nach El Verger zum Campingshop gedüst. Der schließt um 13.30 Uhr den Laden!
Eine Minute vor Toresschluß erreichte ich die rettende Insel - und konnte problemlos einen neuen Adapter erstehen. 

Doch damit war der Tag ja immer noch nicht in "trockenen Tüchern"! Am Wohnmobil ist der Strom ausgefallen! Au Backe! Und es regnet in Strömen. Ich werde bei der Fehlersuche schon mal klitschenass, da ich ständig zwischen der Stromanschlußsäule, dem Zähler- und Sicherungskasten und dem Stromanschluß am Wohnmobil hin- und her renne. 
Nur der Erfolg zählt: der Fehler lag an der Steckverbindung vom CEE-Adapter zum Schukostecker. Dort hatte sich durch den stundenlangen Starkregen Wasser in die Steckdose gemogelt und so die Sicherung herausspringen lassen!

Endlich kann ich mich entspannen und mich auf den Abend freuen. Ob wir aber TV schauen können ist noch mehr als fraglich. Denn bei dem starken Sturm kann es durchaus sein, dass die Antenne zu stark wackelt und keinen einwandfreien SAT-Empfang bieten kann. Wir werden sehen!



  

Freitag, 20. Januar 2017

wir sind am Ziel

Freitag, 20.Januar 2017 Oliva erreicht,
wir sind am Ziel im Kikopark.

Irmgard fragte mich unterwegs mehrmals, ob ich denn sicher sei auch gen Süden zu fahren, oder ob unser NAVI eventuell die Himmelsrichtungen verwechselt hat und wir uns gen Norden bewegen! 
so sah es aus als wir heute Morgen aus dem Fenster schauten.
Nein, es ist korrekt, wir fahren tatsächlich in die südliche Richtung und nähern uns rapide unserem Endziel für die nächsten drei Monate.
Das Wetter schlägt hier aber auch Purzelbäume! Das hier am Jahresende häufig Regenzeit ist, das war uns bekannt, aber dass es auch den Januar so weitergeht ist schon außergewöhnlich. Unterwegs sahen wir ganze Plantagen in denen die ursprünglichen Wege reißenden Bächen glichen.
Die braune Soße schoß nur so die Hänge herunter!

wir erreichen Oliva

...und müssen erstmal durch die Häuserschluchten der Stadt.

Aber wir können es nicht ändern! Am Kikopark angekommen scheint es nicht mehr so dramatisch zu sein. Im Moment ist es trocken und wir können einchecken. Vertrauensvoll wird mir der Schlüssel auch für das Gelände übergeben in dem ich meinen Trailer parken kann. Rolf - unser heimatloser Freund der schon seit November hier verweilt - ist inzwischen zu uns gestoßen und hilft mir kräftig mit. So lade ich als erstes den "Manta" ab und bringe den Anhänger hinter "Gitter". 
So kann ich den Concorde anschließend auf den reservierten Platz rangieren, den Strom anschließen...... und wir sind angekommen.
Als erstes möchte Irmgard sich die Aufzeichnung vom "Dschungelcamp" reinziehen. Wird so gemacht.

Aber eines haben wir schon vor einigen Tagen festgelegt:
Heute Abend gehen wir ins Restaurant am Platz und bestellen uns eine Sangria! Die ist hier so gut, wie wir noch nie eine genossen haben. Es blieb natürlich nicht bei einer, und so kommen wir beschwippst zum Mobil zurück und genießen den Abend.

Donnerstag, 19. Januar 2017

Spätzle Fritz

Donnerstag, 19.Januar 2017 wir übernachten beim "Spätzle Fritz"

Nur noch eine Übernachtung und wir haben unser Endziel in Oliva erreicht. Die heutige Etappe war mit 280 Kilometern moderat. Beim Frühstück haben wir uns nicht hetzen lassen und es in aller Ruhe angehen lassen.
Am Platz befindet sich ein Kärcher Hochdruckreiniger, den ich heute nutze um die dicke Schmutzschicht vom Mobil abzuwaschen. Trotz des Profigerätes war es harte Arbeit, das Fahrzeug sauber zu bekommen. Aber irgendwann hatte ich es geschafft und war damit zufrieden. Bei momentan schönem Wetter will ich in Oliva mit dem Concorde ankommen und ihn dann für die nächsten Monate so auf dem Stellplatz stehen lassen.
Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt:
Es fing später an zu regnen. Und kurz vor dem heutigen Ziel rauscht es dann richtig stark vom Himmel herunter.

Okay, wir können es nicht ändern und müssen damit leben!
Wenn man die Schreckensnachrichten aus der Gegend um Almeria hört, dann können wir hier noch dankbar sein. Dort haben 30 Zentimeter Neuschnee den Verkehr zum Erliegen gebracht!

Wir nutzen das Angebot hier kostenlos zu übernachten, wenn wir im Restaurant speisen. So erleben wir ungewollt noch einen romantischen Abend. Der Strom viel aus und und wir speisten bei Kerzenschein. Das scheint hier wohl nicht ungewöhnlich zu sein. Denn die Bedienung war sehr fröhlich dabei und brachte Gaslampen zur Illumination.
Irmgard ihr Wiener Schnitzel

Gernot sein Schweineschnitzel

Ruth ihre Rinderroulade mit Rotkohl

Mein, Jürgens Rumpsteak mit Käsespätzle

Trotzdem freuten wir uns, als uns in unserer rollenden Hütte angenehme, wohlige Wärme empfing. So hatten wir doch einen schönen Abend.

Mittwoch, 18. Januar 2017

die Ruhe vor der Weiterreise

Mittwoch, 18.Januar 2017, Morgen gehts weiter

Die Sonne hat sich heute Zeit gelassen um uns zu begrüßen. Wir auch mit dem Aufstehen.
Es kommt langsam das Gefühl der Ruhe und Gelassenheit über uns. Die Tage hier auf Don Repos haben uns gut getan.
Die letzten beiden Fahretappen stellen keine Herausforderung mehr dar. Das sollte leicht klappen.

Irmgard und ich haben heute wieder einen langen Spaziergang unternommen und dabei die frische Meeresluft und den Sonnenschein genossen.






Nach der Teetime konnte ich den Astra noch mal überreden, seinen Dienst aufzunehmen - er hat zurzeit Probleme nach längerer Standzeit anzuspringen. Irgendwie zieht das Kraftstoffsystem Luft und durch längeres Anlasserorgeln muss der Diesel erst zur Einspritzpumpe befördert werden.

Ich wollte bei Carrefour noch eine Kleinigkeit einkaufen.
Nach der Rückkehr habe ich den Trailer nach vorne zum Strand geholt, das Auto verladen und gesichert. So steht diese Einheit für Morgen Abfahrbereit in Warteposition.

Für heute ist Schicht im Karton!
hier hat wohl jemand aus Strandgut, mühsam und mit Ausdauer ein Floß zusammengebastelt.



Dienstag, 17. Januar 2017

was man so am freien Tag so macht

Dienstag, 17.Januar 2017 

Der Wind hatte heute Nacht ganz heftig aufgefrischt und an unserem Heim kräftig gerüttelt. Trotzdem konnten wir ruhig und lange schlafen.
die kleinen Bananen von den Plantagen auf den Kanaren 


Ich habe keine Liste, somit auch nichts was ich heute unbedingt erledigen will. Aber über Tage ergibt sich ja doch dies und das.
So habe ich im Internet nach einem HNO Arzt in der Nähe von Oliva gesucht und auch gefunden. Meine Schmerzen im Wangenbereich sind nach wie vor präsent - Tabletten bringen keine Linderung - und ich favorisiere jetzt nicht mehr die Zähne als Ursache, sondern den Unterkiefer. Dort schwillt dieser Bereich auch an und wird immer dicker. Deshalb ist der HNO Arzt wohl der richtige Ansprechpartner. Und ich hatte Glück, habe für diesen Samstag 10.30 Uhr einen Termin bekommen. So lange muss ich also noch durchhalten.
Irmgard und ich haben mangels eines Fitness-Studios wieder einen ausgiebigen Spaziergang unternommen.







Nach der Rückkehr saßen wir in der Sonne vor dem Mobil mit einer Tasse Tee und einem "Schweineohr" aus spanischer Herstellung. Das war ganz nach meinem Geschmack.

Da uns die Irrfahrt auf dem Weg zum Platz noch in den Knochen steckt, wollen wir beim Verlassen dieses schönen Ortes nicht wieder planlos in neue Abenteuer geraten. 
Der Astra wurde zur Fährtensuche wieder bewegt. Unsere Pfadfindertätigkeit hatte Erfolg, sodass wir dann am Donnerstag sicher problemlos die Autobahn ohne Umwege erreichen werden.
Da das Auto nun schon mal in Bewegung war und der vorhandene Hochdruckreiniger am Platz nicht belegt, holte ich noch den Trailer vom Parkplatz und spritzte das Wintersalz der schneereichen Fahrtage ab. So ist der wieder jungfräulich sauber.
Damit hat sich denn meine Arbeitswut für heute gelegt und wir läuten den Feierabend ein.